Jena

Jena im Dezember 2005

Fährt man auf der Autobahn an Jena vorbei sieht man nur die erschreckenden “Plattenbauten”. Was sollte Jena zu bieten haben? Genau das wollten wir herausbekommen mit einem ersteigerten Wellnessgutschein. Am Rande dieser besagten Plattenbauten befindet sich das Fair Resort. Wochenendwellness mit einem Flair von spanischem Cluburlaub, zugegeben bei erhebliche kühlerem Wetter. Aber ein warmes Schwimmbad in entspannter Atmosphäre hilft einem darüber hinweg.

Das Hotel machte nicht nur von außen einen guten Eindruck, auch innen war es die * * * * wert.An der Bar, nach dem Abendessen, war es recht lustig, was nicht nur der günstige “Cocktail of the day” verschuldet hat.

Nachdem der Freitag so ausgeklungen war, sind am kommenden Morgen endlich auf Entdeckungsreise nach Jena City gegangen.

Die Anreise mit dem Auto klappte unfallfrei. Es stehen ausreichend Parkhäuser bereit. Ist man ausgestiegen stellt sich die Frage “Wo soll man anfangen?” Idealerweise sucht man sich für den Überblick schon mal die höchste Stelle aus. Das ist in Jena auch überhaupt kein Problem, denn es gibt ja den Intershop Tower. Mit den mehr als 27 Stockwerken vermittelt er so eine Art NewYork Flair auf dem Lande.

Die Aufmachung wirkt sehr modern. Selbst der freundliche Herr an der Rezeption, der einem auch die 3 € für die Tour nach oben abnimmt hat seinen Stil. Es ist überwältigend, was ein solches Gebäude in einer Stadt wie Jena für einen Kontrast erzeugt. Die Gebäude um den Tower herum sind alle alles andere als modern aber Plattenbauten findet man hier nicht mehr. Es waren einfach zu viele Dinge in Jena zu erkunden, als dass wir diese hätten an einem Wochenende kennen lernen können. Unser Augenmerk viel dann doch erst mal auf das Planetarium in dem wir nicht vie sich jetzt vermuten lässt die Sterne ansahen. Es musste die Jena Version von Pink Floyd “Wish you were here” sein. Mit einem Planetarium muss doch mehr zu machen sein als nur Sterne anzuhimmel, was hiermit bewiesen war. Gut das war aber abends. Tagsüber ließen wir noch einige Euros auf dem Weihnachtsmarkt, in diversen Geschäften, ..... .Wir genossen einfach das Flair was die Stadt zu bieten hatte und das war auch einfach gut so, denn es sollte ja ein Wellnesswochenende sein. Die Zeit verging auf diese Weise fast wie im Flug.

Nach Hause ging es nicht ohne nochmal einen kleinen Abstecher in Weimar zu machen. Auch hier wollten wir eigentlich nur mal sehen was der Weihnachtsmarkt so zu bieten hatte.

Lustig war das Haus, welches erst auf den zweiten Blick zu erkennen, als Weihnachtskalender verkleidet ist. In jedem Fenster war eine Nummer hinter der Scheibe. Komisch war nur das die Fenster hier wohl noch nicht geöffnet waren oder aber immer wieder zugemacht werden. Naja, lustig ist es dennoch.
Wir spazierten so noch einige Zeit umher und so blieb auch ein wenig Geschichte an uns hängen. Weimar, da war doch was, ..... Ach ja, Fans von klassicher Musik wüssten es sofort. Schiller! Genau der gute Herr war hier zu Hause und so gibt es auch einiges über Ihn hier zu erfahren. Leider fehlte uns auch dazu die Zeit und so wird Weimar vielleicht nicht das Letzte mal von uns besucht worden sein.